Reboarder Kindersitz

Reboarder Kindersitz – Höhere Sicherheit durch Befestigung entgegen der Fahrtrichtung. Unfallstatistiken machen deutlich, dass der Reboarder im Vergleich zum nach vorn ausgerichteten Kindersitz einen besseren Schutz bietet. Da es sich bei einem Reboarder um einen drehbaren Kindersitz handelt, wird zudem der Rücken der Eltern entlastet.

In diesem Beitrag befassen wir uns mit Fragen rund um das Thema Reboarder Kindersitze. Welcher Reboarder Kindersitz ist der Beste. Ist der Reboarder Pflicht. Vorteile von einem Reboarder. Des Weiteren stellen wir euch abschließend ein sicheres und zugleich preiswertes Modell aus der Produktkategorie Reboarder Kindersitze vor. 

Sichere Kindersitze

Die Sicherheit eurer Kinder liegt auch uns vom Kindersitze Ratgeber am Herzen. Daher empfehlen wir euch nur sichere Kindersitze. Sicher ist für uns ein Kindersitz erst dann, wenn er im Kindersitz Test vom ADAC mit guten Noten bewertet wurde. Das Testergebnis vom ADAC wird von uns innerhalb der Produktempfehlung zum Nachlesen entsprechend verlinkt.

Reboarder Kindersitz Vergleich

In unserem Reboarder Kindersitz Vergleich hat ein Modell am besten abgeschnitten. Im dem vom ADAC durchgeführten Kindersitz Test 2020 wurde dieser Reboarder mit der Gesamtnote 2,4 (Sicherheit 2,1) ausgezeichnet. Eine entsprechende Verlinkung auf das Testergebnis vom ADAC findet ihr wie immer in diesem Beitrag bei der Produktvorstellung. Zudem ist der Reboarder Kindersitz im Jahr 2020 mit einer Gesamtnote von 2,4 Testsieger bei der Stiftung Warentest in der Kategorie Geburt bis 18 kg geworden. Und das Beste ist der für einen Reboarder relativ günstige Preis. Den Reboarder Kindersitz Britax Römer Dualfix R2 könnt Ihr schon für rund 300 Euro kaufen. Der Reboarder Kindersitz ist dabei für ein Gewicht von 9-36 kg zugelassen. Dies entspricht einem Alter von 1 bis 4 Jahren. 

Was ist ein Reboarder

Der Begriff Reboarder Kindersitz stammt aus dem Englischen und heißt rückwärtsgerichtet. Die Reboarder wurden entwickelt um die Schwachstellen eines Kindes besser zu schützen. 

Dafür müssen wir uns vorab deutlich machen, dass ein Kind im Vergleich zu einem Erwachsenem andere Proportionen aufweist. Bei einem Kleinkind macht der Kopf rund 25 Prozent des gesamten Körpergewichts aus. Für das Kind ist das im Bereich vom Oberkörper eine enorme Gewichtsbelastung. Hinzu kommt, dass die Nacken- und Rückenmuskulatur von Kindern erst ab dem vierten Lebensjahr ausreichend stabil entwickelt ist. Die sich noch in der Entwicklung befindliche Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule kann bei einem Unfall den von außen einwirkenden Kräften noch nicht ausreichend genug entgegenwirken. 

Bei einem nach vorne ausgerichteten Kindersitz wirkt die gesamte Kraft auf den Körper des Kindes ein. Die Reboarder Kindersitze wurden auf Grundlage der Erkenntnisse zur Babyschale weiterentwickelt. Durch die Befestigung entgegen Fahrrichtung können Reboarder Kindersitze den Nacken und die Wirbelsäule wesentlich besser schützen.

Bei einem frontal auftretenden Unfall wird das Kind bei einem Reboarder Kindersitz zuerst mit dem Oberkörper in den Sitz gedrückt. Die Schale leitet so einen Großteil der auftretenden Energie ab. 

Reboarder Kindersitz Sicherheit

In Skandinavien hat sich der Reboarder bereits durchgesetzt. Auch hier in Deutschland entscheiden sich immer mehr Eltern für den Kauf von einem Reboarder Kindersitz. Unfallstatistiken und durchgeführte Test haben deutlich gezeigt, dass Reboarder Kindersitze die Gefahr von schweren Verletzungen um bis zu 90 Prozent senken können. Ein besseres Kaufargument als die erhöhte Sicherheit gibt es für uns nicht. 

Reboarder drehbar

Das Hineinheben von Kindern in den Kindersitz ist schlecht für den Rücken der Eltern. Ein drehbarer Reboarder Kindersitz kann da schon entlastend für den Rücken der Eltern sein. Das umständliche Heineinheben in den Kindersitz mit verdrehter Körperhaltung hat mit dem Kauf von einem drehbaren Reboarder Kindersitz ein Ende. 

Durch das verbaute drehbare Gelenk können Reboarder Kindersitze ganz einfach um 90 Grad zur Tür gedreht werden. Sitzt das Kind ordnungsgemäß wird der Reboarder nach dem Anschnallen einfach wieder entgegen der Fahrtrichtung ausgerichtet. Das anstrengende seitliche Hineinheben der Kinder in das Auto hat damit ein Ende.

Ist ein Reboarder Pflicht

Ist der Reboarder Pflicht. Nein, auch wenn es für die Sicherheit aller Kinder bestimmt sinnvoll wäre. 

In Deutschland ist die Kindersitzpflicht in § 21 Abs. 1 a der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) gesetzlich geregelt. Kinder sind nach dieser Vorschrift bei der Autofahrt bis zum Ende des 12. Lebensjahres oder bis zum Erreichen einer Größe von 1,50 Metern in einer sogenannten Rückhaltevorrichtung (Kindersitz) zu sichern. Der Kindersitz muss zusätzlich für Gewicht und Größe des Kindes geeignet sein.  

Wer mehr über die Regelungen zur Kindersitzpflicht erfahren möchte, findet weitere Informationen hier

Reboarder als Kindersitz ab Geburt sinnvoll

Einen Reboarder Kindersitz ab Geburt zu kaufen macht aus unserer Sicht keinen Sinn. Eine sichere Babyschale ist für die Anfangszeit die bessere Wahl. Mit einer Babyschale bleibt ihr mobil. Das Baby kann mit der Babyschale leicht aus dem Auto mitgenommen werden. Reboarder Kindersitze sind hingegen im Auto fixiert und nicht zum Tragen vom Baby geeignet. Weitere Informationen zum besten Kindersitz ab Geburt findet Ihr hier in meinem Beitrag. 

Reboarder Kindersitze – Vorteile

Reboarder Kindersitze haben im Vergleich zu nach vorne ausgerichteten Kindersitzen zwei bedeutende Vorteile. Der Reboarder bietet eine erhöhte Sicherheit. Zusätzlich entlastet er beim Hineinsetzen vom Kind den Rücken der Eltern. 

Reboarder Kindersitze – Nachteile

Letztendlich überwiegen die Vorteile bei Reboarder Kindersitzen. Aber auch auf die Nachteile wollen wir an dieser Stelle kurz eingehen.

Der Reboarder ist in der Anschaffung im Vergleich zu einem klassischen Kindersitz teurer. Für den höheren Preis erhaltet ihr aber einen Mehrwert bei der Sicherheit.  

Der Reboarder vermittelt den Eindruck, dass er nur in große Fahrzeuge passt. Dies ist aber nicht der Fall. Vor dem Kauf von einem Reboarder Kindersitz solltet ihr natürlich in der Fahrzeugliste vom Hersteller prüfen, ob der Kindersitz für das entsprechende Fahrzeug geeignet ist. 

Wenn das Kind entgegen der Fahrtrichtung sitzt, wird der Sichtbereich erheblich eingeschränkt. Mit einem an den Kopfstützen befestigten Spiegel kann das Problem aber leicht gelöst werden. Ist der Kindersitz drehbar, könntet ihr ihn natürlich auch vorwärtsgerichtet nutzen. Dies macht aber Gründen der Sicherheit wenig Sinn. 

Reboarder Kindersitz Römer Dualfix R2

Der Britax Römer Dualfix R2 hat uns in unserm Reboarder Kindersitz Vergleich überzeugt. Der ADAC hat ihn im Jahr 2020 getestet und mit der der Gesamtnote 2,4 (Sicherheit 2,1) bewertet. Das Testergebnis aus dem Kindersitz Test vom ADAC findet ihr hier

Der Reboarder Römer Dualfix R2 ist ein sicherer und drehbarer Kindersitz für Kinder bis zu einem Alter von rund 4 Jahren. Die Befestigung ist dabei ausschließlich mit Isofix in den vom Hersteller freigegebenen Fahrzeugen möglich. Er verfügt über eine 360 Grad Drehfunktion. Hierdurch kann das Kind ohne großen Kraftaufwand ganz leicht im 90 Grad Winkel zur offenen Fahrzeugtür in den Kindersitz hineingesetzt werden.  

Fazit

Der Reboarder bietet für Kinder bis 4 Jahre ein Maximum an Sicherheit. Besser könnt ihr euer Kind nicht schützen. Als Kindersitz zur Geburt würden wir einen Reboarder nicht empfehlen. Eine sichere Babyschale mit Basisstation ist für dieses Alter die sinnvollerer Alternative. Als Folgesitz zur Babyschale ist der Reboarder dann die beste Lösung. 

2 Antworten auf „Reboarder Kindersitz“

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